Dienstag, 25. Juni 2013

Liebe Besucher meiner Internetwelt !


Manche werden sich vielleicht schon darüber gewundert haben warum ich alles allein herstelle und betreibe. In meiner bisherigen "sozialen" Lebensgeschichte finden sich viel Unterdrückung, Enttäuschung, Verletzung, Gleichgültigkeit und nicht erwiderte Zuneigung. Heute, da ich längst gelernt habe allein zu sein, frei zu sein, selbst meine Dinge und Lebensinhalte zu erfühlen und zu erdenken, kann ich nur sagen "Die Sterne des Glücks findet man nur in sich selbst."(Heinrich Heine), oder "Wer nicht einsam sein kann, kann auch nicht gemeinsam sein."(Dietrich Bonhoefer), oder wenn ich sage "Nur das Glück will Ewigkeit." Wieso sollte ich mir, nach all den schlechten Erfahrungen, immer noch vorschreiben lassen was ich zu fühlen und zu denken habe ?

Ich denke es gibt zwei Arten von Menschen, die einen haben Angst vor ihrer persönlichen Freiheit, aus Angst vor dem Alleinsein, und die anderen sehnen sich nach ihrer persönlichen Freiheit und ziehen dafür sogar in die Einsamkeit. 

Gleichwohl habe ich heute meine sozialen Prioritäten längst gesetzt, meine mir nach Dimitras Tod am wichtigsten, gebliebenen Menschen, meine Mutter, mein Bruder Harald und seine Freundin Anke, meine beste Freundin Ulrike (Dimitras Mutter), Georg und seine Mutter Thea, Mike (mein süßer Stiefvater), mein lieber Psychiater Harald Ullmann und mein lieber Sozialarbeiter Erhardt Bay und an erster und oberster Stelle meine eigene, innerste Natur, sowie meine Tiere, zwei Zebrafinken, zwei Japanische Mövchen, drei Wellensittiche und zwei Zwergkaninchen.   

Natürlich leide ich noch unter Dimitras Tod. Man bleibt allein zurück. Aber durch meinen eigenen Glauben, durch mein eigenes "Mir-Wünschen", durch meine eigene Vorstellungskraft und die Liebe die noch in mir ist, finde ich immer wieder auf meinen eigenen Weg.

Früher gab es für mich nur die Umwelt, die Anderen und nur die Außenwelt. Doch bald werde ich 55 Jahre alt und ich erwarte heute andere Dinge von mir selbst. Ich bin älter geworden, lebensklüger und erwachsener. Ich habe mir vieles von dem was ich heute für mich bin, was ich heute gerne machen kann, was ich heute habe, selbst erkämpft.

So mache ich heute fast alles allein, besonders meine eigene HOMEPAGEWELT mit meiner eigenen Musik.

Ruhe, Frieden und Freiheit sind mir mit am wichtigsten geworden. Die Stille des Lebens. Die Gewaltigkeit des Augenblicks.

Wenn ich meine Musik alleine herstelle und im Internet zugänglich mache, unabhängig von anderen Musikern, habe ich das alleinige Urheberrecht und kann damit machen was ich will, habe die alleinige Kontrolle darüber und kann sie dann auch vermarkten wie ich will.

Gerne hätte ich natürlich, zum Beispiel, eine liebe tolle Clique, nicht nur für die guten Tage, sondern auch für die schlechten Tage.

Liebe und Freundschaft prägen nicht gerade die heutige Zeit, dem Zeitalter des Narzissmus.

Trotzdem. Ich gehe meinen eigenen Lebensweg weiter. Wer weiß was kommt.

Nun, liebe Grüße von Euerem Jürgen Nöding. Bis bald. Lasst es Euch gut gehen.

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