Mittwoch, 19. August 2015

Gedanken im August 2015 ...



Liebe Freunde !

Manchmal, wenn es still wird, wird die Gegenwart des Körpers zum großen Lebensraum. Dann bin ich froh dass ich mir treu geblieben bin. 

Seit vielen Jahren unterscheide ich zwischen dieser Welt und dem Leben an sich. So zum Beispiel wenn ich sage : "Die Welt sagt NEIN, aber das Leben sagt JA.", oder : "Diese Welt will Vergänglichkeit, das Leben an sich will Ewigkeit.", oder wenn ich feststelle : "Diese Welt ist oft das Gegenteil vom Leben, das Leben aber will sich immer weiter entwickeln, sich verbessern, sich vermehren."  

Ich habe enorme Alltagsbereiche in denen ich unbewusst agiere, genauer gesagt sehr intuitiv. Und dann habe ich Alltagsbereiche in denen ich eher sehr analytisch reflektiere und versuche der Wirklichkeit und der Natur der Dinge näher zu kommen. Ich gehöre keiner Religion an, keiner Ideologie, keiner Mode, keiner Szene, keinem Absolutismus, keiner Gruppierung und auch keinem historischen Muster. Ich gehöre zum Leben ganz allein. 

Ich habe gelernt allein zu sein. Der einzelne Mensch ist das Ein und Alles. Besonders in der Einsamkeit. Es ist niemand da dem man seine Seele verkaufen muss. 

Oben ist das Firmament, unten ist der Erdboden. Im Menschen träumt das Universum vom Glück, von der Liebe, der Fantasie, von einem Paradies. Im Menschen findet der Kosmos zu sich selbst. 

Ich bin ein Abendmensch. Der Tag beginnt bei mir nachmittags und endet am nächsten Morgen. In der Nacht werden die Dinge groß. Am Tag trampeln die Menschen alles nieder. So viele Träume fliegen heimlich durch die Nacht. Und der Frieden ist so groß. 

Ich bin ein Ozean im Sinne von Körper, Seele und Geist. 

Es gibt keine absolute Wahrheit. Es gibt keinen Absolutismus. Es bedarf nur der Freiheit sich den Dingen nähern zu dürfen. Können sich die Menschen untereinander annähern ? Oder schießt nur jeder jeden über den Haufen. Der Mensch ist des Menschen Wolf. Oder ist der Mensch des Menschen höchstes Glück ? 

Liebe Freunde, es gibt so etwas wie die äußere Wirklichkeit, aber auch vor allem die für mich persönlich wahre und eigentliche, nämlich innerliche Wirklichkeit. Es gibt das äußere Weltgeschrei, aber auch vor allem die stille Tiefsee der Seele im Innersten. Gibt es eine innerliche Unendlichkeit im Menschen ?

Im Menschen ist das Universum verwundbar und sterblich geworden. Deshalb unsere Angst, unser Schmerz, unsere Trauer und unsere Wut. Nennen wir es einfach unsere Menschheitsgeschichte. Lernen wir daraus ? 

Ich bezeichne mich momentan als "Patriot des Besseren". Es gibt immer eine bessere Lösung, eine Entwicklung zum Besseren. Die Evolution ist für mich die Weiterentwicklung des Lebens. Wir brauchen eine andere Weltsicht. In Liebe und Vernunft ... 

Ich denke in einer guten, modernen Demokratie ist es gut alles immer wieder neu zu überprüfen und zu hinterfragen. Und einfach auch den Mut aufzubringen die Dinge neu zu bewerten, neu zu definieren und neu zu interpretieren. Auch ein besseres Menschenbild in die Waagschale zu werfen und einen Neuentwurf von sich selbst zu machen. 

Was will wirklich Ewigkeit ? Was bleibt ? Was wird möglicherweise für immer weg sein ? 

Es ist gut für mich mir meine eigenen Gefühle zu machen, mir meine eigenen Gedanken zu machen. Mir meine eigene Musik und Kultur zu machen.

Allerliebste Grüße von Euerem Jürgen Nöding ! Bis bald !

Samstag, 7. Februar 2015

Infos + Gedanken


Jürgen Nöding (Foto: Klaus Freis)
Liebe Besucher !

Aus Kostengründen habe ich folgende Webseiten gekündigt und zur Löschung freigegeben : www.juergenbilder.de  +  www.fantasieangebot.de  +  www.jnstil.de  +  www.jnsound.de + www.jnfantasie.de  //

Manchmal komme ich mir schon allein und verloren vor im Netz. Ich verkaufe nie was und positive Rückmeldungen sind leider sehr selten. Es ist nicht immer einfach als Marsmensch auf dieser Erde. Aber das geht mir schon mein ganzes Leben so.
Dennoch gehe ich meinen eigenen Lebensweg weiter.
Das was ich im Leben suche kann ich mir wahrscheinlich nur selber geben. "Die Sterne des Glücks findet man nur in sich selbst. "(Heinrich Heine), oder "Die Mus(ß)e ist der wahre Reichtum."(Sokrates). So folge ich meinen eigenen Vorstellungen vom Leben, vom Menschsein, von der Liebe, vom Glück, von der Fantasie und überhaupt richte ich meinen eigenen Blick in die Ewigkeit. "Die Welt ist eine Gefangenschaft, man kann froh sein wenn man sich von der Ewigkeit gestreift fühlt."(Ernst Bloch).
Die Mimosen sind traurig. Aber nach dem Regen kommt die Sonne. Es ist Februar, nass, kalt, frostig und dunkel.
Ich halte mich weiterhin an meiner Liebe fest.

Es grüßt Euch in diesem Sinne Euer Jürgen Nöding.

Samstag, 13. September 2014

Meine neue Internetpräsenz !


Liebe Freunde !

Um Kosten und Arbeit zu reduzieren und um für mich eine technisch bessere Bearbeitung zu ermöglichen hatte ich mein Homepagenetzwerk verkleinert und verändert. Meine neue Webpräsenz wird Euch gefallen.

Beachtet meine zwei neuen, professionellen und sicheren Gemälde-Online-Shops : www.fantasieangebot.de  und  www.juergenbilder.de 

Außerdem :

  Diese Websites fielen weg : 
xaxoworld.de---xaxoklang.de---juergengefuehle.de---jogikultur.de---juergennoeding.rivido.de---juergennoeding2.rivido.de---juergennoeding3.rivido.de---juergennoeding5.rivido.de---freistil-duo-musik.de

Diese Seiten sind geblieben :
metajogi.de---jnfotoalben.metajogi.de---juerginchen.de---gesternstadt.de---jakultur.de

Diese Homepages kamen neu hinzu (//Webspacepaket mit Flash-Technologie//):
// juergennoeding.magix.net---juergennoeding.magix.net/website---jnoeding.de---juergenhimmel.de---juergenherz.de---juergenkultur.de---kulturjogi.de // und Gemäldeshops :  fantasieangebot.de---juergenbilder.de




Liebe Grüße von Euerem Jürgen Nöding und bis bald !

Mittwoch, 23. Juli 2014

Grüße von Jürgen Nöding !


Meine lieben Besucher !

Ich habe die www.jasound.de aus Kostengründen gekündigt und gelöscht. Andere Homepages habe ich komplett neu programmiert und weitere Websites werde ich ebenfalls ganz neu erstellen. 

Über die Jahre haben sich einige Webdesignprogramme für mich herauskristallisiert mit denen ich meine Internetpräsenz weiterentwickeln kann. 

Inzwischen habe ich bis zu drei mal mehr Homepagebesucher als noch Anfang dieses Jahres. 

Über mein Homepagenetzwerk fühle ich mich mit meinem Herzblut mit der ganzen Welt verbunden, gewissermaßen psychisch, also seelisch und geistig globalisiert. 
Es heißt ja immer Musik ist international, und es gibt den Begriff des Weltethos. Leider gibt es viele Krisen und viel Schlechtes auf diesem Planeten. Ich leiste meinen kleinen Beitrag und sende meine positiven Frequenzen in den Äther. Und durch die Internetleitungen. 

Schon lange habe ich gewechselt, vom Weltverbesserer zum Selbstverbesserer. Wer die Welt verbessern will muss sich selbst verbessern. 

Meine Netzpräsenz wird wirklich von überall in der Welt besucht. 

In 4 Jahren werde ich süße 60 Jahre alt und bekomme meine reguläre Altersrente in meinem speziellen Fall. Dann werde ich auf jeder meiner Homepages eine besondere Seite einrichten mit einem Spendenaufruf für mich und meine Kultur. Ich bin kein junger Popstar der kommerziell und populistisch "erfolgreich" sein muss. Mir gefällt die Popularkultur von heute nicht mehr so gut. Früher war der Rock'n Roll noch etwas Neues und er hat die Welt umgekrempelt, künstlerisch, politisch und gesellschaftlich. 
Ich habe meinen eigenen Rock'n Roll, mit viel Freiheit, Echtheit und auch seelisch und geistig anspruchsvoll. Was für ein Menschsein schenkt man sich selbst ? 

Heutzutage brauche ich eher meine Ruhe, meinen Frieden und meine Freiheit, alles andere kenne ich schon. 

Der Sprecher vom Deutschen Rock & Popmusikerverband e.V.  - Ole Seelenmeier - hat mir mal am Telefon gesagt : "Ja, Jürgen, du bist hochsensibel und die Gesellschaft ist brutal." Das stimmt. 

Für mich ist die Evolution, besonders die menschliche Evolution, eine Weiterentwicklung des Lebens, eine Sensibilisierung des Lebens und der Lebensformen. Dazu möchte ich beitragen.

Ich hoffe Euch allen geht es gut !

Liebe Grüße von Euerem Jürgen Nöding und bis bald !

Donnerstag, 17. April 2014

Infos und Gedanken im April 2014 !

Liebe Freunde, 
Besucher, Hörer, Betrachter und Leser meiner Internetkultur !

Zunächst mein aktuelles HOMEPAGENETZWERK in einer Übersicht  :


Ich arbeite weiterhin an mir selbst, im Sinne von Körper, Seele und Geist. 
In den letzten Wochen habe ich etwas Abstand zu meiner Internetpräsenz gebraucht. Da habe ich überwiegend Radiomusik gehört. Ich dachte auch dass meine Netzpräsenz soweit fertig entwickelt sei und ich mich von dieser Arbeit ein Stück weit zurückziehen könnte. Computerarbeit kann auch anstrengend sein, zumal ganze Nächte durch und das jahrelang. Dann programmierte ich doch wieder eine neue zusätzliche Website. Um so weit zu kommen wie es heute ist habe ich 10 Jahre gebraucht. Damals hatte ich bei Null begonnen. Habe mir alles selbst beigebracht. Der Schwarzwald, wo ich seit 2005 wohne, tut mir gut, jeden Tag. 
Seit dem Frühjahr 2012 habe ich nur zwei Improvisationen aufgenommen, seit meinem veröffentlichtem Album MORGENROT. Ich habe zwischen 2003 bis heute jedoch so viele Alben und Tracks allein hergestellt, die muss ich erst einmal selbst regelmäßig anhören, genießen, verarbeiten, sortieren und präsentieren. Meine Gesamtentwicklung ist gut. Ich denke meine Zeit kommt noch, und wenn nicht auf Erden, dann im Paradies. Ich wünsche mir Dimitras und mein eigenes, freies, gleiches, gemeinsames Paradies das uns niemand wegnehmen und absprechen kann. Zum Glück muss ich nicht die einzige und absolute Wahrheit sein und kann frei und gesund und vernünftig in meine 30 noch guten, restlichen Erdenjahre wachsen, wenn auch meistens allein. Ich habe ja Euch, meine Internetbesucher !
In diesem Sinne ! Bleiben wir uns treu.
Alles Gute von Euerem Jürgen Nöding ! Bis bald !

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Gedanken und Infos im Oktober 2013

Liebe Besucher meiner Internetpräsenz !

Juergen Noeding (Foto: Selbstportrait)
Alles was ich mache und herstelle, besonders meine Musik, erfreut mich selbst. 
Die www.jogisound.com habe ich aus kostengründen gekündigt, denn sie war für mich zu teuer geworden. Stattdessen habe ich die www.jogikultur.de neu in meinem Netzwerk, diese Homepage finde ich genauso schön, obwohl sie viel günstiger ist. 

Mit Detlef Becker mit dem ich das Freistil-Duo mache ist an Weihnachten 2013 ein neues Album geplant. Dieses mal ist ein Trompeter aus Berlin mit dabei. Ich freue mich darauf. Ich werde es auf unseren Seiten www.freistil-duo-musik.de und www.dooload.de/freistil-duo präsentieren. Wenn das Album gut ist werde ich es in den Online-Vertrieb nehmen, damit man es weltweit in vielen Musicshops im Internet kaufen kann.

Meine Trauer um Dimitra ist noch da, tut aber nicht mehr so weh. Im Paradies ist sie jung und fröhlich. Dimitra hat früher immer gesagt : Jürgen, wir haben dasselbe Paradies. Ich denke man muss auch sensibel dafür sein. 

Seit meinem Album MORGENROT von 2012 habe ich nur 2 Tracks aufgenommen, das war ungefähr vor einem halben Jahr. Irgendwann überkommt es mich wieder und ich nehme wieder viel Musik auf und veröffentliche sie ebenfalls im Netz. 

Meine Homepagenetzwerk ist besser geworden, finde ich. Auch sind die Besucherstatistiken besser geworden.

Es grüßt Euch lieb Euer Jürgen Nöding !

Dienstag, 25. Juni 2013

Liebe Besucher meiner Internetwelt !


Manche werden sich vielleicht schon darüber gewundert haben warum ich alles allein herstelle und betreibe. In meiner bisherigen "sozialen" Lebensgeschichte finden sich viel Unterdrückung, Enttäuschung, Verletzung, Gleichgültigkeit und nicht erwiderte Zuneigung. Heute, da ich längst gelernt habe allein zu sein, frei zu sein, selbst meine Dinge und Lebensinhalte zu erfühlen und zu erdenken, kann ich nur sagen "Die Sterne des Glücks findet man nur in sich selbst."(Heinrich Heine), oder "Wer nicht einsam sein kann, kann auch nicht gemeinsam sein."(Dietrich Bonhoefer), oder wenn ich sage "Nur das Glück will Ewigkeit." Wieso sollte ich mir, nach all den schlechten Erfahrungen, immer noch vorschreiben lassen was ich zu fühlen und zu denken habe ?

Ich denke es gibt zwei Arten von Menschen, die einen haben Angst vor ihrer persönlichen Freiheit, aus Angst vor dem Alleinsein, und die anderen sehnen sich nach ihrer persönlichen Freiheit und ziehen dafür sogar in die Einsamkeit. 

Gleichwohl habe ich heute meine sozialen Prioritäten längst gesetzt, meine mir nach Dimitras Tod am wichtigsten, gebliebenen Menschen, meine Mutter, mein Bruder Harald und seine Freundin Anke, meine beste Freundin Ulrike (Dimitras Mutter), Georg und seine Mutter Thea, Mike (mein süßer Stiefvater), mein lieber Psychiater Harald Ullmann und mein lieber Sozialarbeiter Erhardt Bay und an erster und oberster Stelle meine eigene, innerste Natur, sowie meine Tiere, zwei Zebrafinken, zwei Japanische Mövchen, drei Wellensittiche und zwei Zwergkaninchen.   

Natürlich leide ich noch unter Dimitras Tod. Man bleibt allein zurück. Aber durch meinen eigenen Glauben, durch mein eigenes "Mir-Wünschen", durch meine eigene Vorstellungskraft und die Liebe die noch in mir ist, finde ich immer wieder auf meinen eigenen Weg.

Früher gab es für mich nur die Umwelt, die Anderen und nur die Außenwelt. Doch bald werde ich 55 Jahre alt und ich erwarte heute andere Dinge von mir selbst. Ich bin älter geworden, lebensklüger und erwachsener. Ich habe mir vieles von dem was ich heute für mich bin, was ich heute gerne machen kann, was ich heute habe, selbst erkämpft.

So mache ich heute fast alles allein, besonders meine eigene HOMEPAGEWELT mit meiner eigenen Musik.

Ruhe, Frieden und Freiheit sind mir mit am wichtigsten geworden. Die Stille des Lebens. Die Gewaltigkeit des Augenblicks.

Wenn ich meine Musik alleine herstelle und im Internet zugänglich mache, unabhängig von anderen Musikern, habe ich das alleinige Urheberrecht und kann damit machen was ich will, habe die alleinige Kontrolle darüber und kann sie dann auch vermarkten wie ich will.

Gerne hätte ich natürlich, zum Beispiel, eine liebe tolle Clique, nicht nur für die guten Tage, sondern auch für die schlechten Tage.

Liebe und Freundschaft prägen nicht gerade die heutige Zeit, dem Zeitalter des Narzissmus.

Trotzdem. Ich gehe meinen eigenen Lebensweg weiter. Wer weiß was kommt.

Nun, liebe Grüße von Euerem Jürgen Nöding. Bis bald. Lasst es Euch gut gehen.

Samstag, 20. April 2013

Liebe Besucher !

Juergen Noeding in der Sonne, in seinem Dorf (Foto: Harald Nöding)


Ich höre gerade meine Musik auf dem Ampster-Player im Hintergrund. 
Meine Sehnsucht nach der anderen Welt, der anderen Menschheit, ist ungebrochen. Die Sehnsucht nach der glückseligen Ewigkeit, nach Liebe, Glück, Phantasie und Weisheit, treibt mich vorwärts. Jenseits der Anderen sind Dinge möglich die ich Leben nenne. Die Weltoberfläche interessiert mich nicht mehr. 

In einer brutalen Welt, in einer brutalen Gesellschaft voller brutaler Menschen ist es sehr schwer das zu werden was man wirklich ist. Es ist für mich schwer zwischen meiner hohen Sensibilität und dieser harten Weltoberfläche meine Balance zu finden. Es gibt die Oberfläche der Realität und das was drin ist, die Inhalte der Wirklichkeit. Wenn die Inhalte eines Menschen wirklich Ewigkeit wollen erscheint die Realitätsoberfläche des Alltags nicht nur vergänglich, sondern auch unwichtig. Wenn wir sterben verlieren wir diese Weltoberfläche. Alles was man mitnimmt sind wahrscheinlich nur die persönlichen Inhalte die so stark sind dass sie die Ewigkeit berühren. Ich bin von dieser Ewigkeit gestreift, schon mein ganzes Leben. Da ist etwas. Ein freies Paradies, ohne Absolutismus ? 

Meine Kultur, meine Musik ganz besonders, ist eine nicht nur hochsensible Frequenz, sondern für mich auch eine Tür der Zeit durch die ich selber gehen kann, in das Ewige hinein. Man sollte irgenwann in seinem Leben seinen Körper überschreiten, tief in der Seele und hoch im Geist und im Gemüt. 

Körper und Verkörperung. Was verkörpert ein Körper ? Das ist die Frage. Der Körper ist die Weltoberfläche, seine Verkörperung ist das was darüber hinaus geht und möglicherweise in einer anderen Existenz seine Heimat findet. 

Ich denke, wirkliche Künstler leben immer zwischen Himmel und Erde, versuchen ihr ganzes Leben ihre Balance zu finden, ihre Sprache und ihren Weg zu finden. Die Kunst und die Kultur erzählt von Dingen zwischen Himmel und Erde, zwischen Weltoberflächen und ewigen Inhalten, zumeist beeindruckend schön, sodass wir immer wiederkehren zu einem Bild, zu einer Musik, zu einem Gedicht usw. Die Kultur ist für mich der Inhalt den ich als Vermittler zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit empfinde. Ich lebe sowieso reduziert auf dieses Wesentliche und so mache ich auch meine Musik und meine Kunst. 

Was sagt die Welt und was sagt das Leben ? 
Ich habe Glück, denn ich bin schon von Kind an von der Ewigkeit gestreift. Das Gefängnis der Weltoberfläche war mir immer zu wenig und zu schlecht. 
Früher unbewusst, heute immer bewusster, stärke ich selbst meinen eigenen Lebensweg, diese Welt rollt an mir verbei, es sei denn es gibt gemeinsame Inhalte. Alles geht viel tiefer und viel höher als man denkt. Im Zeitalter des kapitalistischen Materialismus gehe ich durch meine eigene Seele, durch meinen eigenen Geist und ahne tief und schwer was in mir Ewigkeit will.

Liebe Grüße von Euerem Jürgen Nöding !

Samstag, 9. März 2013

Liebe Besucher !
Jürginchen N.

Im Moment bin ich in gedämpfter Stimmung. Es gibt gesundheitliche, lebensbedrohliche Probleme in meiner Familie. 

Ich fühle mich wie auf der Durchreise auf diesem Planeten Erde und wie eine Lebensspanne, die einmal vergessen sein wird. 
Wie vergänglich wir alle sind, und wie zerbrechlich, wie verloren in den Weiten des Universums. Vielleicht wird der eine oder andere von Euch in diesem kommenden Sommer 2013 den nächtlichen Sternenhimmel betrachten, wenn alles still ist. Ein Blick nach oben, wenn die Sterne funkeln. Vielleicht auch allein. Vielleicht streicht der nächtliche Sommerwind durch das Haar. 

Oft habe ich noch schlechte Zustände wegen meiner chronischen Erkrankung die ich seit über 30 Jahren habe, aber teilweise geht es mir schon ganz gut in meiner innersten Natur, in meiner inneren Ewigkeit. 

Dima ist immer bei mir, egal was kommt. 

Immer wenn ich in meinem Leben nicht weiter wusste habe ich mir gesagt, "Jürgen, lass dich einfach treiben, durch die Zeiten, durch die Räume." 

Die Welt ist wie ein Organismus, der überleben will und überleben wird, so gut und solange es geht. Wir Menschen sind ein Teil davon, ein Zeugnis davon. 

Ich ahne etwas. Schon als Junge hatte ich etwas geahnt, ich war mir nur nicht darüber bewusst. Dieses "Etwas" kennt weder Leid noch Tod. Wie die Schönheit der Ewigkeit, die uns lächelnd empfangen wird, wenn es soweit ist. Dann öffnet sich das Tor, das wir nie für möglich gehalten haben.

Es grüßt Euch lieb, Euer Jürgen Nöding.